Pfälzer Jakobswege
Zum Zentrum gehören:
Auf die Frage, wo der Jakobsweg beginne, erhält man in Spanien die Antwort: „El camino comienza en su casa“ (Der Weg beginnt in ihrem Haus).
Aus Speyer kommend führt die Nordroute von Lambrecht (Pfalz) durch das Elmsteiner Tal entlang dem Speyerbach hoch nach Johanniskreuz. Hier steht das neue Haus der Nachhaltigkeit, ein Informationszentrum des Biosphärenreservates Naturpark Pfälzerwald.
Weiter führt der Jakobsweg vorbei am Café Nicklis zum historischen Johanniskreuz (keltische und römische Handelswege kreuzten hier den Kamm des Pfälzerwaldes) in Richtung Trippstadt. Ein Sandsteinfindling mit eingelassener Jakobsmuschel weist den Weg ins Karlstal, entlang der Moosalb durch die wildromantische Karlstalschlucht.
Vorbei an Burg Wilenstein, der Klug’schen Mühle, dem Wirtschaftshaus Unterhammer - heute ein Gesundheitszentrum mit schönem Café und Galerie - führt der Jakobsweg zum Naturfreundehaus Finsterbrunnertal. Weiter geht es am idyllisch gelegenen Walzweiher vorbei, durch Breitenau zum Gelterswoog und Richtung Forsthaus Steigerhof durch das Walkmühltal nach Bann.
Entlang des Jakobsweges informieren ansprechend gestaltete Tafeln über den Pilgerweg und kurze Abstecher zu sehenswerten Zielen in den angrenzenden Gemeinden, wie beispielsweise zu den historischen Bußsteinen in Queidersbach, die die sieben Stationen eines ehemaligen Kreuzweges aus dem 15. Jahrhundert darstellen.
Als weitere Variante verbindet ein neues Teilstück Jakobsweg von Johanniskreuz über Waldfischbach-Burgalben (Walfahrtsort Maria Rosenberg), Rodalben, Pirmasens, Dahn die Nord- mit der Südroute des Pfälzer Jakobsweges; die Südroute führt von Speyer über Bad Bergzabern ebenfalls zum Kloster Hornbach.

